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<pre>Angesichts schon fünf ausgehandelter Unentschieden hätte eine Punkteteilung gegen die Knappen prinzipiell auch bestens zu der bisherigen Bilanz gepasst: Gegen RB Leipzig wird von den Gastgebern nun vermutlich wieder eben ein solches Remis anvisiert.  <p> So gesehen kann es aus Hamburger Sicht nur gut sein, dass es am Samstag gegen eine Mannschaft geht, die nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat — gegen den FC Schalke.  <p>  In den Reihen der Mainzer werden derartige Kaliber vergeblich gesucht. Allerdings steht die Defensive der Nullfünfer genauso sicher wie die des BVB. Auch Mainz musste erst ein Dutzend Gegentreffer einstecken. <p> Weitere souveräne Auftritte gegen Leverkusen und Schalke rundeten das Bild der totalen Dominanz in den vergangenen Monaten ab — welches aber möglicherweise deshalb einen trügerischen Charakter besitzt, weil der FCB in fast all diesen Partien lediglich seine Heimstärke unterstrich. <p>  Nichtsdestotrotz: Dem eigenen Selbstverständnis nach gilt die Konzentration der Bayern in der Regel weit weniger dem kommenden Gegner, als vielmehr den Baustellen in den eigenen Reihen. Erst recht, wenn es davon — wie zurzeit — gleich eine Handvoll gibt.  </pre>


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<pre>Dass der Sicherheitsabstand auf den Relegationsplatz weiterhin vier Zähler beträgt, sollte dem Vorjahresdritten zumindest vor dem Super-GAU bewahren; interne Berechnungen haben ergeben, dass es für den Klassenerhalt wohl nur noch einen Dreier braucht.  <p> Damit sich die „Königsblauen“ in besagter Endabrechnung in den Top-4 befinden braucht es am 25. Spieltag im Heimspiel gegen Hertha BSC wohl den nächsten vollen Erfolg. Schließlich beträgt das Guthaben auf einen Platz für die Europa League nur zwei Zähler.  <p>  Es spricht für die dramatischen Verhältnisse in der Bundesliga, dass selbst vor dem Duell zwischen Leverkusen und den Wölfen die Abstiegsangst grassiert: Auf beiden Seiten deuten kürzlich erfolgte Trainerwechsel auf den Ernst der Lage hin. <p> In der Veltins-Arena gelang es Timo Werner & Co. einfach nicht, den Abwehrriegel der Knappen zu durchbrechen. Immer wieder rannten die Sachsen mit ihrem altbewähren 4-4-2-System die defensiv eingestellten Königsblauen an, bissen sich aber spätestens an der Dreierkette der Schalker die Zähne aus. <p>  Nun wäre es fraglos eine maßlose Übertreibung, deshalb auch nur von einer leichten Auswärtsschwäche der Bayern zu sprechen; nichtsdestotrotz könnte es durchaus munter werden, wenn es der ewige Seriensieger nun mit einem fast ebenso formstarken Herausforderer zu tun bekommt.  </pre> 


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<pre> Dieser Lauf ist namentlich deshalb eine ganze Menge wert, weil nur im absoluten Ausnahmefall einzelne Punktverluste die gestartete Aufholjagd ins Stocken brachten: Die eroberten zehn Siege wurden lediglich von den Unentschieden in Augsburg und Dortmund etwas ausgebremst.  <p> Angesichts der sich häufenden Erfolgsmeldungen droht jedoch fast schon in Vergessenheit zu geraten, dass die TSG noch immer akut abstiegsgefährdet ist; momentan weist die Tabelle lediglich einen Vorsprung von drei Zählern auf den Relegationsplatz aus.  <p>  „Das Spiel hätte sogar 8:5 ausgehen können. Alle vier Gegentore sind viel zu einfach gefallen, da waren wir nicht wach“, machte der Verteidiger aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. <p>  Kurz vor Saisonende steht für viele Mannschaften noch einiges auf dem Spiel. So auch im Duell RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg am 3Spieltag. Die Bullen waren zuletzt in erschreckender Form und müssen ihren Traum von der Champions League wohl abhaken. <p>  Die auf Wiedergutmachung bedachten Bullen dürften es somit kaum bei der für einen Sieg benötigten unbedingten Pflichterfüllung belassen — nicht zuletzt die eher niedrig angesetzten Handicap-Quoten der Wettanbieter lassen vermuten, dass es am Samstag richtig deutlich werden kann.  </pre>


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<pre> In den beiden bis dato einzigen direkten Duellen (1:0; 0:0) hielten sich die Teams hingegen vornehm zurück – und ließen es bei einem Leipziger Torerfolg bewenden.  <p> Der Bayer-Offensive war es schließlich nur beim 3:2 in Mainz gelungen, die Patzer der eigenen Hintermannschaft auszubügeln; bei den weiteren Gastspielen in Gladbach, Frankfurt und Bremen steuerte der Angriff hingegen lediglich einen faktisch wertlosen Ehrentreffer bei.   <p> In der entsprechenden Tabelle nehmen die Nürnberger sogar den letzten Rang ein. <p>  Dennoch ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, dass Interimscoach bislang gute Arbeit macht. Vor allem in Sachen Laufbereitschaft, Torgefährlichkeit und Kompaktheit waren bei den jüngsten Erfolgen gegen die Schwabenteams aus Augsburg und Stuttgart erhebliche Fortschritte zu erkennen.  <p> – Kölns Geschäftsführer Armin Veh geht mittlerweile sogar schon der Wunderglaube verloren.  </pre>


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<pre> Das erste dieser drei Spiele steigt am Samstag. Der Gegner ist mit dem HSV zwar kein leichter, allerdings auch kein unbezwingbarer. In der Hinrunde haben sich die Mainzer im Volksparkstadion mit 3:1 durchsetzen können.  <p> Wird der DSC somit etwas unterschätzt? Gut möglich, zumal Blau-Schwarz-Weiß gegen kein anderes Team derart viele Auswärtspunkte einfahren konnte wie gegen die Werkself. Die Bielefelder Bilanz aus den letzten fünf Gastspielen in Leverkusen: 2 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage.  <p>  Am vergangenen Spieltag langte es für die Leipziger nur zu einem 1:1 beim VfL Wolfsburg. Und dabei hatte der Vize-Meister der Vorsaison auch noch Glück, dass Wolfsburgs Stürmer Divock Origi eine Top-Chance ungenützt ließ. <p>  Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich der FCB in Leipzig sicherlich ganz besonders ungern eine Blöße geben möchte. Selbst dem aufrichtigsten Willen droht am Samstag abermals die bereits zuletzt angezogene Handbremse im Wege zu stehen.  <p> Auch Geschäftsführer Jörg Schmadtke durchlebt angesichts von gerade mal sechs Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang keine schlaflosen Nächte: „Wir haben einen wachsamen Blick auf die Situation, nicht mehr und nicht weniger.“  </pre>


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